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Studienfahrt nach Schottland Juli 2003

Am 17. Juli 2003 traf sich im Morgengrauen der mutige, unerschütterliche Clan der K12-Schottlandfahrer, geführt von ihren tapferen Oberhäuptern Frau Jenkis, Herrn Gegesz und Herrn Stadelmann. Pünktlich um sechs Uhr ging die lange Fahrt im Bus des legendären Miro aus dem Clan der Viol los. Nachdem wir mit einem besonderen Abschiedsgruß der deutschen Polizei die Heimat verlassen hatten, fielen wir in Holland ein, von dort aus wurde Belgien erstürmt, um in Zeebrügge eine Fähre zu kapern. Die ganze Nacht hindurch feierten wir unseren Sieg, während wir über das Meer unserem Ziel, den britischen Inseln, näher kamen. In Hull angekommen bestiegen wir morgens gleich wieder unseren treuen Gefährten Bus und erreichten am späten Nachmittag - mit einem Abstecher über den Harry Pooter - Drehort Durham - Edinburgh. Dort wurden jeweils zu zehnt Wohnungen in einem modernen Studentenwohnheim bezogen. Mit Küche, drei Bädern und Zweibettzimmern waren wir wirklich komfortabel untergebracht. Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt und erstürmten daraufhin Edinburgh Castle, wo relmäßig das prachtvolle Military Tatoo stattfindet. Am Sonntag bewiesen wir in der Whiskey-Destillerie Glenkinchie, dass wir den echten Schotten auch beim Trinken das Wasser reichen können. Nach einer ausführlichen Besichtigung wurde sowohl tüchtig probiert als auch eingekauft. Unserem Kater am folgenden Tag kam die aufgrund des Regens im Bus unternommene Stadtführung durch Glasgow sehr entgegen. Dabei genossen wir die viktorianische Architektur und bewunderten das Clyde Auditorium - wegen seiner modernen Optik auch "Gürteltier" genannt. Anschließen flüchtete der zuivilisierte Teil des Clans in das berühmte Shopping-Center der Stadt, während eine kleine Gruppe noch das Stadium der Glasgow Rangers inklusive Fußballmuseum stürmte. An unserem letzten Tag stand schottische Kulturgeschichte auf dem Plan. Nachdem wir am Mittag das siebenstöckige Museum of Scotland vollgestopft mit Informationen verlassen hatten, entdeckten wir im modernen Dynamic Earth Centre die Geschichte der Erde und die Geheimnisse unserer Umwelt neu. Dann mussten wir - nach der letzten durchzechten schottischen Nacht - unsere neue Heimat schon wieder verlassen. wiederum gab es einen Zwischenstopp in England, diesmal in York, das für seine Kathedrale bekannt ist. Von Hull aus schifften wir uns nach Zeebrügge ein und Donnerstag morgen standen wir wieder auf dem Festland. Abends erreichten gut 40 müde Krieger mitsamt aller Beute und um einiger Erfahrungen reicher das Hofer Theater. Summa summarum hatten wir zwei tolle Nächte auf der Fähre, vier wunderschöne und erlebnisreiche Tage in Schottland und 2700km mit dem Bus hinter uns. Und wir bereuen nichts ...