Studienfahrt Rom 2003

Am 17. Juli 2003 machten sich 18 abenteuerlustige Kollegiaten
des Reisebüros Schiller mit Herrn Pöhlmann und Frau
Schiffers auf den Weg in die ewige Stadt, um römische Kultur
und Lebensart hautnah zu erleben. Nach einer anstrengenden 16-stündigen
Zugfahrt wurde erst einmal in unserem kleinen, aber feinen Hotel
Stellung bezogen, welches sehr zentral in unmittelbarer Nähe
des Bahnhofes lag. So hatten wir einen guten Ausgangspunkt für
zahlreiche Exkursionen, die uns, dank der Hilfe unseres kundigen
Führers Herrn Pöhlmann, bis in die entlegensten Winkel
Roms führten und den Wandel der Stadt in ihren verschiedenen
Epochen anschaulich machten. Den ersten Tag begannen wir mit der
Besichtigung der berühmten Kirchen Santa Maria Maggiore und
San Giovanni in Laterano, um uns dann nach einer Mittagspause
dem antiken Rom zu widmen. Auf dem Plan standen das Forum Romanum
und Roms wohl berühmtestes Bauwerk, das Kolloseum. Besonders
beeindruckte uns der Blick vom Palatin hinab auf die Stadt und
auf die vielen antiken Ruinen. Man fühlte sich in eine andere
Zeit versetzt.
Natürlich war es auch recht heiß und in der prallen
Mittagssonne glich die Gruppe häufig einer Karawane, die
von Oase zu Oase zog, um die Wasserflaschen zu füllen. Die
zahlreichen römischen Brunnen, die man an fast jeder Straßenecke
finden kann, ließen uns nicht verdursten und schafften in
der Hitze etwas Erfrischung.
Der Abend stand uns, nach einem gemeinsamen Abendessen, immer
zur freien Verfügung. Für Abwechslung war gesorgt. Während
die einen sich von den Strapazen des Tages erholten und auf dem
Zimmer mit dem italienischen Wein Bekanntschaft schlossen, erkundeten
die anderen das Nachtleben Roms, um sich nach einem Spaziergang
über die piazze, in einem der zahlreichen Straßencafes
oder Bars niederzulassen.
Die darauffolgenden Tage verlangten unseren ganzen körperlichen
Einsatz. Trotz großer Hitze marschierten wir munter drauf
los, erstiegen die spanische Treppe, planschten am Trevi Brunnen
und genossen am Garibaldi Denkmal einen zauberhaften Ausblick
über die Stadt.
Natürlich stand das religiöse Rom ebenfalls im Vordergrund
und so fanden wir uns letztendlich am St. Peters Dom ein, um dem
Pontifex Maximus
einen Besuch abzustatten. Da der Hausherr jedoch, wie zu erwarten,
nicht anzutreffen war, obwohl wir uns extra in Schale geworfen
hatten, begnügten wir uns mit der Besichtigung des prächtigen
Doms und erkundeten auch die vatikanischen Museen mit ihren wertvollen
Kunstschätzen. Einige Wagemutige erklommen sogar die Domkuppel
und wurden mit einer phantastischen Aussicht belohnt.
Die Entwicklungsgeschichte des Christentums erlebten wir bei
einem Besuch in den Katakomben, wo wir allerhand über die
Christenverfolgung und das frühe christliche Leben in Rom
erfuhren.
Der letzte Tag rundete unser Programm mit einem kurzen Abstecher
nach Ostia ab. Nach der Erkundung einer Ausgrabungsstätte,
bummelten wir durch das moderne Ostia und ließen uns eine
Brise Meeresluft um die Nase wehen
Vollgepackt mit schönen Erinnerungen, kulturellen Eindrücken
und einigen wunden Füßen, kamen alle wieder wohlbehalten
im kühlen Hof an und konnten mit Sicherheit sagen : "Rom
ist immer eine Reise wert !"
Frank Hoyer,Christoph Nützel, Sven Ehemann
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